Kunstjuwel
im Innenhof
der Kirche

Fertigstellung
2016

Kunde
KunstKabinett Tiefenthal

Planung
Dipl. Ing. Alfred Koch Architekturbüro

Fotograf
Rainer Feser

Ort
Tiefenthal

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An der Pfälzischen Weinstraße fungiert dieses architektonische Juwel als lebendige Begegnungsstätte für Kunst und Kultur. Es ist ein besonderes Museum in dem LTS-Licht seine Bedeutung als raumbildende Kraft entfalten kann.                   

Ein Pfarrgarten. Denkmalgeschützte Umgebung. Ein lichtes, leicht L-förmiges, schwereloses und zugleich bodenständiges Bauwerk mit Flachdach, was an Mies van der Rohes Nationalgalerie erinnert. Das ist Heimat und Schaffensort von Wolfgang Thomeczek. Früher war er international als Messebauer tätig. Heute lebt er als Künstler in der Pfalz und hat sich mit diesem architektonischen Juwel einen Traum erfüllt.

Das KunstKabinett ist ein 50 Quadratmeter großer Raum für Kunst und Kultur. Hinzu kommen 90 Quadratmeter Ausstellungsfläche draußen, die fließend in den Garten übergehen. Durch die großen Fensterflächen und die Verwendung immerzu gleicher linearer Lichtelemente verschmelzen Innen und Außen optisch miteinander. Der Lichtkanal folgt der klaren Architektur und wirkt für den Besucher richtungsweisend.

Strahler der Serie Bixx setzen die Ausstellungsstücke gekonnt in Szene, ohne dabei den Raum zu dominieren. Sie finden als Stromschienenstrahler und in Form einer Sonderlösung als Deckenanbauleuchte Anwendung. Je nach Ausstellung können sie flexibel auf wechselnde Ausstellungsobjekte und Szenarien reagieren und ausgerichtet werden. Für die entsprechende Fernwirkung trägt ein Lichtkanal mit IP-Schutz im Außenbereich bei.

Aufzubrechen und Visionen zu wagen, verlangt Mut, Leidenschaft und Offenheit für neue Erfahrungen.

Wolfgang Thomeczek / KunstKabinett Tiefenthal, Bad Dürkheim

Das KunstKabinett, ein architektonischer Hingucker aus Glas und Stahl, wurde 2016 eröffnet. Nach zwei Jahren kreativer Betriebsamkeit und klug kuratierter Ausstellungen ist es nun schon fester Bestandteil der pfälzischen Kunstszene und Beweis, dass auch außerhalb der großen Metropolen ein kleines Museum an Attraktivität und Renommee gewinnen kann.